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Über mich

Herzlich willkommen auf meiner Seite, ich möchte Sie hier zum Thema Asiatische Hornisse –Vespa velutina nigrithorax (Vvn) informieren.

Ich bin Harald Wiedemann, ursprünglich an der Umweltbildungsakademie Listhof, in Reutlingen, als Wespen- und Hornissenfachberater zum Schutz der unter Artenschutz stehenden heimischen Hornisse (Vespa crabro) ausgebildet. Ich führte die Tätigkeit viele Jahre ehrenamtlich aus und habe mich aber mittlerweile intensiv dem Thema „Asiatische Hornisse“ zugewandt.
Erstmals 2014 in Deutschland nachgewiesen, hatte ich meinen ersten persönlichen Kontakt im Dezember 2016 beim Fund einer überwinternden Königin in einem meiner Bienenkästen.
Ein starker Beflug durch die Hornissen im Sommer 2017 an meinem Bienenstand, in Weingarten (Baden) führte auch zum Verlust eines Bienenvolkes.
Ein Anruf 2018 wegen Hornissen in Ubstadt-Weiher stellte sich als ein Nest der Asiatischen Hornisse heraus, das erste gefundene aktive Gründungsnest dieser Art in Deutschland.
Eine Bitte der Stadt Stutensee zur Artbestimmung anhand eines Bildes und eine Empfehlung zur Nestsuche folgten kurz darauf.
Das erste Filialnest hoch oben in einem Baum, konnte ich im Herbst 2018 in Karlsruhe entfernen, es war das erste und aktive gefundene Filialnest in Deutschland. Schon eine Woche später stand ich vor dem gefundenen Nest in Stutensee, welches sich in der empfohlenen Suchrichtung befand. Bis zu diesen Funden, konnten nur verlassene Nester aufgefunden werden.
Seit diesen Funden arbeite ich mit dem Entomologen Dr. Manfred Verhaagh vom Naturkundemuseum in Karlsruhe zusammen, um sich fachlich in Theorie und Praxis auszutauschen. Auch befasse ich mich mit der Optimierung der Nestentfernung und der Nestsuche.
Neben Vorträgen für Imker und anderen Personen, die bei ihrer Arbeit auf die Asiatische Hornissen treffen können, bilde ich auch Personen für die Nestentfernung aus.
Als Fachberater bin ich Mitglied des Runden Tisches Baden-Württemberg, der sich regelmäßig einfindet, um über das Thema Asiatische Hornisse zu beraten. Mitglieder des Runden Tisches sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regierungspräsidien, des Umwelt- und des Landwirtschaftsministeriums, der Landesanstalt für Bienenkunde an der Uni Hohenheim sowie Mitglieder der Landesverbände der Imker.
Wenn ein Nest entdeckt wird, berate ich über die Gefahren und die Möglichkeiten einer Nestentfernung. Mehrere Nestentfernungen können zeitlich zusammengelegt werden, um entstehende Grundkosten für jeden Auftraggeber niedriger zu halten. Sie werden komplett ohne den Einsatz von Gift durchgeführt. Ziel ist es, die Nester frühzeitig zu entfernen, um eine Ausbreitung durch Jungköniginnen eines gefundenen Nestes einzudämmen bzw. zu verhindern.

In 3 Schritten zur Nestentfernung

Sie finden ein Nest auf Ihrem Grundstück und können die asiatische Hornisse identifizieren. (siehe Infos)

Nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Sie erreichen mich telefonisch unter 0171 6435257, per WhatsApp, per Email oder über das Kontaktformular.

Ich komme zum vereinbarten Termin und entfernen das Nest.

Häufig gestellte Fragen

An der überwiegend dunklen Färbung mit gelben Körperteilen kann man sie leicht erkennen, und sie sind etwas kleiner als unsere einheimischen Hornissen. Sie sind früher im Jahr und länger im Jahr aktiv. mehr

So lange die Tiere nicht gereizt, gedrückt oder an Ihrem Nest gestört werden, sind sie für den Menschen harmlos. Die Nestnähe wird jedoch genau überwacht und massiv verteidigt. Sie stellen eine sehr große Gefahr für Bienenhaltung, Obst- und Weinbau und bei großen Populationsdichten für die einheimische Biodiversität dar. mehr

Durch die Umstufung von Artikel 16 (Bekämpfungspflicht des Staates gegen die Etablierung) nach Artikel 19 (Maßnahmen- und Managementplan) der EU-Verordnung Nr. 1143/2014 sind Grundstückseigentümer (privat oder öffentlich) selbst verantwortlich, ob sie eine Nestentfernung beauftragen und ggf. bezahlen. mehr

Grundsätzlich ist man nicht verpflichtet sie zu entfernen, aber die Asiatische Hornisse ist eine gebietsfremde Art, die aufgrund ihrer großen Völker eine sehr große Gefahr darstellen kann. Bereits einzelne Stiche können bei allergischen Personen zu einem anaphylaktischen Schock mit Todesfolge führen, aber auch für nicht allergische Personen können massive Stichereignisse schwerwiegende gesundheitliche Folgen verursachen. mehr

Ein kleines Gründungsnest kann mit vorheriger Beratung und Anleitung anhand eines Glases mit Deckel selbst entfernt und das Nest durch Einfrieren bei – 18°C für 24-48 h abgetötet werden (siehe hier).
Größere Nester sollten Sie nur von Personen entfernen lassen, die über das notwendige Fachwissen verfügen und ausgebildet wurden in Theorie und Praxis. mehr

Neuartige Methode zur Nestentfernung mit velutina Steam EX®

Neben dem Abfangen von Königinnen an Locktöpfen im Frühjahr und der einfachen Entfernung von Embryonal- und kleinen Primärnestern im Siedlungsbereich ist die Abnahme von großen Nestern im Sommer und Herbst entscheidend.

Mehr Infos unter
velutinasteamex.com

Sie haben ein Nest gefunden? Nehmen Sie mit mir Kontakt auf, beschreiben Sie Ihren Fall und machen idealerweise Fotos und laden es hier im Kontaktformular hoch, oder schreiben sie mir eine Email.

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